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Der erste Schnitt –
Angst
In die Enge getrieben
Sieht keinen Ausweg mehr
 
Der zweite Schnitt –
Schmerz
Ist unverstanden
Einsam und verlassen
 
Der dritte Schnitt –
Selbstmitleid
Verraten und verstoßen
Unüberwindliche Mauer des Grauens
 
Der vierte Schnitt –
Suche
Nach dem Licht im Dunkel
Reinwaschen vom Schmutz des Daseins
 
Der fünfte Schnitt –
Hoffnung
Seliges Vergessen
Trügerischer Frieden für wenige Stunden
 
Der sechste Schnitt –
Erleichterung
Schmerz bekämpft den Schmerz
Wenigstens für den Augenblick
 
Der siebte Schnitt –
Mut
Zurücklassen was die Seele belastet
Immer nur nach vorne blicken
 
Der achte Schnitt –
Kampf
Sich dem Schicksal nicht mehr ergeben
Befreiung von allen Zwängen
 
Der neunte Schnitt –
Illusion
Der Wirklichkeit entrissen
Taumelnd durch eine Scheinwelt
 
Der zehnte Schnitt –
Traum
Mit dem Fluss des Blutes
Fließt auch das Übel heraus
 
Der elfte Schnitt –
Vergessen
Kein Schatten ist mehr da
Und Wunden heilen ohne Narben
 
Der zwölfte Schnitt –
Freiheit
Heraustreten aus dem Käfig
Die eigenen Gedanken bekommen Flügel
 
Der letzte Schnitt –
Erlösung
Alles Leid vergangen
Ankommen in tröstlicher Ewigkeit
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