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Im Moment fehlt mir irgendwie die küssende Muse, weshalb das Schreiben etwas schleppend vonstatten geht. Mag aber auch sein, dass es meinem Gesundheitszustand geschuldet ist. Ich arbeite an beidem. Versprochen.

 

Nichtsdestotrotz sollt ihr einen kleinen Appetizer aus zwei aktuellen Projekten bekommen. Einmal der historische Roman "Purpurnacht" und zum zweiten eines meiner Herzprojekte, der Gay-Roman "Hard Rules".

 

Purpurnacht

Unter ihren Händen spürte Angelique, wie sich Pierres Brust bei jedem Atemzug hob und senkte, wie sein Herz schlug – ein paar Takte zu schnell, genau wie ihres. Sie zitterte erneut, aber diesmal nicht vor Kälte.
Er hielt ihrem Blick stand. Ein Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. „Du schuldest mir was“, flüsterte er. „Ich habe dir deine Hände gerettet.“
Angeliques Keckheit kehrte bei dem spöttischen Funkeln in seinem Blick zurück und sie grinste ihn an. „Ich denke eher, dass du mir etwas schuldest. Wegen deines Schneeballs habe ich eines von Vaters besten Hemden verloren.“
Er sah zum Fluss und sie tat es ihm gleich.
„Da ich nicht davon ausgehe, dass du hinterher schwimmen und es mir zurückholen wirst, musst du es mir wohl ersetzen.“
Pierre ließ ihre Hände los, was sie nutzte, um wieder einen respektablen Abstand zwischen sie beide zu bringen. Doch er junge Frené erschreckte sie erneut, als er seinen Umhang löste, ihn mitsamt der Fellweste von den Schultern gleiten ließ und dann begann, sein Hemd vollends aufzuknöpfen.
„Was … was tust du?“
Er grinste sie schelmisch an. „Meine Schulden bezahlen, natürlich. Du willst ein Hemd für deinen Vater, dann sollst du meines haben.“
Im eisigen Hauch des Winters stand er mit bloßem Oberkörper vor ihr und zeigte kaum ein Anzeichen von Kälte, außer dass sich seine dunklen Brustwarzen zusammenzogen.

 

 

Hard Rules

Der Typ, der sich aus der Gruppe herausschält und einen skeptischen Blick in meine Richtung wirft, als der Kellner auf mich deutet und eine kurze Erklärung zu dem von mir spendierten Drink abgibt, ist absolut nicht das, was ich erwartet habe. Es verschlägt mir schlicht die Sprache. Oh – mein – Gott. Wenn das Vigo Sinetti ist, wird das eine ziemlich spannende Ermittlungsarbeit. Wann ist aus dem Babyface ein derart attraktiver Mann geworden? Irgendwie muss Bovers mir wohl die falschen Fotos gezeigt haben. Verdammt, der Kerl ist genau mein Beuteschema. Kurze blonde Haare, blaue Strahleaugen, die einen Hauch von Arroganz verströmen. Ein gepflegter, kurz getrimmter Bart, der seine schmalen und doch sinnlichen Lippen umrahmt und seine Kinnpartie betont. Unglaublich gepflegte Hände, sowas fällt mir immer relativ schnell auf. Ob er bei dem Rest seines Bodys auch so sehr drauf achtet? Das würde ich ja doch zu gerne mal herausfinden. Jedenfalls ist dieser Körper, oder das, was ich im Moment davon erahnen kann, schlicht zum Anbeten. Schlank, muskulös, perfekt proportioniert. Seine Haltung purer Stolz, sein Blick zu mir leicht misstrauisch, aber interessiert. Wie hat sich der pubertierende Teenager in nur vier Jahren zu diesem Traum von einem Mann entwickelt? Zu schade aber auch, dass er als Weiberheld verschrien ist. Der wäre eine Sünde wert.

alt

Musen sind Zicken!

 

Wer sich schon immer gefragt hat, warum es wohl DIE Muse heißt und dabei nicht zwingend an die heidnischen neun Musen – die selbstverständlich weiblich sind – denken wollte, dem sei erklärt: Musen KÖNNEN im Grunde nur weiblich sein, denn sie sind ausgemachte ZICKEN!

 

Weiterlesen: Musen sind Zicken

042-web_117362_by-hansjoerg_hoffmann_piqs_deJunge, engagierte Schreiber sind oft voller Idealismus und Euphorie. Haben gerade ihren ersten Roman beendet, oder zumindest schon eine Idee, die sie ja lediglich noch niederschreiben müssen. Sie sind fest davon überzeugt, damit den Gipfel der Bestsellerlisten zu stürmen. Bald schon reich und berühmt zu sein.
Ihre Story ist etwas ganz neues, ganz anderes, noch nie da gewesenes, worauf die ganze Welt schon längst gewartet hat.

Weiterlesen: Autor - ein TRAUM-Beruf

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