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Unschwer zu erkennen, dass es hier um unsere lieben Haushunde geht, in denen mehr Wolf steckt, als vielen Besitzern klar ist. Und damit ist keinesfalls Aggression oder ähnliches gemeint, denn dies ist vermutlich den Wölfen noch fremder als ihren domestizierten Nachfahren.

Es geht um Schönes, Trauriges, Lustiges oder Ernstes zum Thema Leben mit dem Hund, aber auch um viel Wissenswertes über Hunde wie auch Wölfe. Z.B. Ernährung, Anatomie, Sozialverhalten, Erkrankungen, Entwicklung usw.

Viele unterschätzen sie leider immer noch. Die Gefahr für unsere Vierbeiner, bei sommerlichen Temperaturen einen Hitzschlag zu erleiden. Dabei geht das schneller als man vielleicht denkt. Besonders dramatisch ist nach wie vor das „kurze“ Zurücklassen im Auto. Es wird mir immer ein Rätsel bleiben, wie Menschen so etwas tun können, nachdem die Horrorberichte über den (oft tödlichen) Ausgang dieses Szenarios doch immer wieder durch die Nachrichten, Zeitungen und Social Medien geistert. Außentemperatur ist nicht gleich Innentemperatur! Der Innenraum eines Fahrzeuges, selbst bei leicht geöffneten Fenstern, heizt sich extrem schnell auf und erreicht dabei Temperaturen bis über 60 Grad, teilweise sogar knapp 70 Grad! Dass dies für jeden Menschen lebensbedrohlich ist, liegt auf der Hand. Für den Hund ist es noch schlimmer, es ist schlichtweg tödlich. Menschen schwitzen, Hunde nicht. Ihre Kühlung funktioniert allein über das Hecheln und minimale Schweißdrüsen in den Pfoten. Der Rest ihres Körpers hat weder Poren noch Schweißdrüsen, daher staut sich die Hitze im Hundekörper vier- bis fünfmal so schnell wie beim Menschen.

Weiterlesen: Hitzschlag beim Hund – die große Gefahr

Ganz ehrlich: Kaum ein Satz regt mich unter Hundebesitzern so auf wie dieser. Der steht auf gleicher Ebene mit "Der tut nix!". Bei letzterem ist inzwischen meine Standardantwort, wenn der Besitzer dies halb mir, halb seinem haltlos auf mich und meine beiden Fellnasen zurasenden Bello out of controle hinterherruft: "Ja, das sehe ich. Vor allem tut der nix hören!" (Gemeint ist in diesem Fall gehorchen, mit den Ohren haben diese Hunde in den seltensten Fällen Probleme).

Nun ja, eines haben beide Sätze fraglos gemeinsam. Sie werden in Mehrzahl von solchen Hundehaltern geäußert, die schlicht nicht in der Lage sind, ihre Hunde zurückzurufen oder zumindest ... ich nenn es mal positiv zu beeinflussen. Nämlich davon abzuhalten, Dinge zu tun, die sie eben nicht tun sollten.

Weiterlesen: Das regeln die unter sich

alt§ 11 DES TIERSCHUTZGESETZES UND SEINE AKTUELLEN AUSWIRKUNGEN

Jeder der mich kennt weiß, dass Tiere für mich einen sehr hohen Stellenwert besitzen, und mir zuweilen sogar lieber sind als mancher Mensch. Insofern wäre die Änderung des Paragraphen 11 im Tierschutzgesetz vom Juli 2013 grundsätzlich erst einmal positiv zu sehen. Beinhaltet die Neuerung doch die Grundlagen für einen künftigen Hundeführerschein, mit dem man nachweisen muss, dass man in der Lage ist, einen Hund artgerecht zu halten und zu führen. Ein Hoffnungsschimmer für all die Hunde, die in unzumutbaren Verhältnissen dahinvegetieren müssen oder von ihren Besitzern als Mittel zum (manchmal äußerst fragwürdigen) Zweck gehalten werden.

Die einzige Sorge, die sich mir in diesem Zusammenhang aufdrängt, wäre, wie man mit älteren Leuten und deren vierbeinigen Sozialpartnern umgehen wird, denn ein Hundeführerschein verursacht Kosten und den Stress einer Prüfung, was man einer achtzigjährigen Oma, die ihren zehnjährigen Cockerspaniel mit beginnender Arthrose wegen zu gut gemeinter Fütterung ohnehin nur an der Flexileine spazierenführt. Das Beispiel mag übertrieben sein, aber solche oder so ähnlich gelagerte Fälle gibt es und ich bezweifle, dass diese Menschen alle in der Lage sind, von ihrer mageren Rente und mit einem womöglich schon leicht tüddeligen Wesenszug solch eine Prüfung zu meistern. Ob es da Sonderregelungen und Einzelprüfungen geben wird, bleibt nach wie vor abzuwarten und wäre im Hinblick auf den sozialen und gesundheitlichen Aspekt der Hundehaltung wünschenswert. Allerdings habe ich da leider inzwischen meine Zweifel, ob die zuständigen Behörden einen solchen Weitblick an den Tag legen.

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altDie Vehemenz, mit der eingefleischte Fütterungsexperten unterschiedlicher Gesinnung aufeinander losgehen, hat mich zuweilen zutiefst erschreckt und die Frage aufgeworfen, wie sich ein Laie – respektive Hunde-Neuling – noch zurechtfinden soll, ohne zwangsläufig in einen Gewissenskonflikt zu geraten, sobald er anfängt, andere Hundehalter um Rat oder auch nur deren Meinung zu fragen.

Wie soll man mit gutem Gewissen seinen Hund füttern, wenn man zu jeder Fütterungsart gleich einen ganzen Haufen an Schreckensszenarien mitgeliefert bekommt, was man seinem Liebling damit alles antun kann? Und selbstverständlich auch den Umkehrschluss, was dem Hund logischerweise fehlen muss, wenn man diese oder jene Hundeernährung eben gerade wegen der potentiellen Gefahren nicht anwenden.

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