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Inhalt:
In einem Hotel in San Francisco hört ein junger Reporter (Christian Slater) eine unfassbare Geschichte.
Louis (Brad Pitt), ein Vampir, offenbart ihm die schaurig-grausame Wahrheit seines Lebens nach dem Tode.  
Er erzählt von Lestat (Tom Cruise), seinem mörderischen Lehrer und Begleiter, der ihn zu dem machte, was er heute ist : Ein menschenmordender Vampir.
Von der Kindfrau Claudia (Kirsten Dunst) und ihrer Rebellion gegen die ewige Jugend.
Von Armand (Antonio Banderas), der das dekadente Theatre des vampires in Paris führt.
Von einer blutgetränkten Reise durch die Jahrhunderte, die mit dem heutigen Tag noch nicht zu Ende ist.
 

Meinung:
Er ist noch immer DER Klassiker unter den Vampirfilmen. Die phänomenale Verfilmung von Anne Rices Bestseller-Roman. Düster, romantisch, melancholisch und böse.
Interview mit einem Vampir bietet alles, was Vampir-Fans wünschen – jedenfalls jene, die auf den klassischen Verführer stehen. Denn im Sonnenlicht schimmert hier nichts und selbst der sanfte Louis bleibt nicht lange „Vegetarier“. Wie er so treffend feststellt: Ratten schmecken nicht!“
Brilliant ist das Setting und die emotionale Darstellung der Charaktere. Besonders Armand ist die perfekte Verkörperung der Seele Armands. Absolut überzeugend und zum Dahinschmelzen.
Was mich leider gar nicht begeistern konnte, war Tom Cruises Versuch der Lestat-Verkörperung. Von vielen hochgelobt, kann er in meinen Augen nicht im geringsten an das Charisma des „echten“ Romanhelden heranreichen. Da hilft auch der amerikanische Originalton nicht. Ganz besonders bitter ist diese Erkenntnis seitdem ich Stuart Townsend als Lestat erleben durfte. Er wäre schon für diesen Film die Idealbesetzung gewesen, da er Lestat nicht nur spielt, sondern Lestat IST.
 
Fazit:
Trotz Tom Cruises zeitweiliger Schwächen gibt es nur kleine Punktabzüge. Der Film ist schlicht ein absolutes Muss für Vampir-Fans.

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