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Inhalt
Als Sänger einer Gothmetalband steigt Vampir Lestat zum Weltstar auf und bringt die Untoten der Welt gegen sich auf, weil er in seinen Songtexten die Geheimnisse ihrer Zukunft preisgibt. Er fordert alle zum Showdown beim Open-Air-Konzert in Death Valley heraus. Darüberhinaus muss er sich zwischen der Vampirkönigin Akasha und der Forscherin Jesse entscheiden.
Jahrhundertelang hat Akasha auf den Richtigen gewartet, der sie erlöst, um endlich wieder über das Reich des Bösen zu herrschen. Die verruchte königliche Herrin aller Vampire. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen Der Richtige ist da! Gemeinsam mit Lestat könnte sie bis in die Ewigkeit die Welt beherrschen. Doch Lestats stärker und stärker werdendes Interesse für eine Sterbliche aus Fleisch und Blut Marguerite Moreau könnte ihnen zum Verhängnis werden...
 

Meinung
Schlechter kann man einen Anne Rice – Roman kaum in Szene setzen. Besonders Akasha wird völlig anders dargestellt als im Roman. Das tut mir für die verstorbene Sängerin Aaliyah zwar leid, aber sie ist weder in der deutschen, noch in der amerikanischen Fassung eine überzeugende Vampirkönigin.
Was den Film dennoch sehenswert macht und für mich immer wieder aufs Neue einen Genuss darstellt, ist der sagenhaft gute Soundtrack und ein absolut brillianter Stuart Townsend in der Rolle des Lestat. Da lohnt sich wirklich die Original-Version. Er verkörpert den Vampir, als sei ihm die Rolle auf den Leib geschneidert. Ein ums andere Mal wünsche ich mir, dass er schon in der Verfilmung von Interview mit einem Vampir diese Rolle eingenommen hätte. Dann wäre die Erstverfilmung eines Anne Rice – Romans perfekt gewesen.
 
Fazit:
Dank Stuart Townsend und gnadenlos guter Musik definitiv sehenswert, obwohl Lichtjahre von der Roman-Vorlage entfernt.

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