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In der Nacht hatte es frisch geschneit, richtig dicke Flocken. Jetzt lag auf dem zugefrorenen See eine schöne Schneedecke. Da machte es gleich doppelt Spaß, übers Eis zu flitzen und Spuren im jungfräulichen Weiß zu hinterlassen.
Paul war schon fast den ganzen Tag hier draußen. Seine Wangen glänzten rot, genau wie seine Nasenspitze. Ein breites Lächeln lag auf seinen Lippen. Urlaub bei Oma Anna war einfach schön. Das Landleben gefiel ihm viel besser, als die Stadt. Hier musste er nicht ständig auf Autos und Busse und Straßenbahnen achten. Hier war es nicht so laut. Und außerdem durfte er bei Oma Anna draußen spielen und toben, wann immer er wollte. Am liebsten ging er dann zum See. Im Sommer konnte man hier angeln und im Winter eben Schlittschuhlaufen. Am Nachmittag waren auch die anderen Jungen aus dem Dorf da gewesen. Sie hatten Eishockey gespielt. Nach und nach war dann einer nach dem anderen wieder gegangen. Jetzt wurde es langsam dunkel.

 

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Für die Grafik stand "Mephisto" der Afghanische Windhund von Alisha Bionda und Mann Modell

Auch ohne die Englischkenntnisse eines Grundschülers war es nicht schwer, das Schild am Eingang der verwitterten Burgruine zu verstehen. Dank dem blutroten Grund mit den schwarzen Lettern darauf, wirkte es an sich schon alarmierend. Dazu noch der monströse Hundekopf mit dichten Zotteln und einem Gebiss, als wäre er frisch einem Dracula-Film entstiegen.
Kein Vierbeiner, mit dem man sich anlegte.
Aber Todd und Randy ließen sich nicht davon abhalten. Wie alle Jungs in ihrem Alter, trieb sie die Neugier und die Abenteuerlust. Je verbotener etwas war, umso größer der Reiz. Für die beiden Zwölfjährigen kam das Burggelände einem einzigen Abenteuerspielplatz gleich, da spielte es

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